kennenlernen-verstehen-Miteinander gestalten

Mozarts bunter Musikstrauß – mit freudigen Klängen ins Neue Jahr
28. August 2020
„Die Fledermaus“ von Johann Strauß 2022
1. Juli 2021

kennenlernen-verstehen-Miteinander gestalten

Ein Bildungsprojekt zum bundesweiten Festjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ von „Musik- und KulturFestival GL e. V.“ & VHS Bergisch Gladbach.

Projektpartner: „321 – 2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland e. V.“

Moderation und Klavierpart in Konzerten: Dr. Roman Salyutov

 

Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum:  Vor 1700 Jahren erließ der römische Kaiser Konstantin auf eine Anfrage der Stadt Köln ein Edikt, wonach Juden in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden konnten. Dieses Dekret aus dem Jahr 321 gilt als ältester Beleg für die Existenz jüdischer Gemeinden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands.

 

Anmeldungen sind erforderlich: salyutov@musik-kultur-gl.de oder Tel.: 0177/1398268

Eintritt frei, Spenden sind erbeten

 

Mögliche kurzfristige coronabedingte Änderungen der Veranstaltungsräume werden allen Angemeldeten rechtzeitig mitgeteilt.

 

 

 

Genesis des Judentums – wie es begann

Es werden die Grundlagen der Entstehung des Judentums vor allem anhand von schicksalhaften Ereignissen in der Torah vermittelt. Es werden dabei Akzente auf den Auszug aus Ägypten bis zum Erreichen des Heiligen Landes als unmittelbarer Weg der Herauskristallisierung des Jüdischen Volkes gesetzt.

Podiumsgespräch mit Jechiel Bruckner, Rabbiner der Synagogengemeinde Köln

Anschließendes Konzert mit Mordechai Tauber, Kantor der Synagogengemeinde Köln begleitet von Roman Salyutov am Klavier.

entgeltfrei

Sonntag, 29.08.21

18.00-21.00 Uhr

Bensberg, Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15

 

Jüdische Bräuche in Bild und Ton

Die wichtigsten Bräuche des Judentums und die Gegenstände des Jüdischen Ritus werden vorgestellt.

Podiumsgespräch mit Chana und Naomi Bennett, Synagogengemeinde Köln.

Im anschließenden Konzert tritt die Kölner Band Kol Colé mit ihrer Solistin Bella Liebermann und Roman Salyutov (Klavier) auf.

entgeltfrei

Sonntag, 05.09.21

18.00-21.00 Uhr

Bensberg, Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15

 

 

 

 

Jüdisches Dilemma – zwischen Tradition und Assimilation

Es werden verschiedene Richtungen des Judentums im deutschsprachigen Raum, die sich im Laufe des 18. und 19 Jahrhunderts etabliert haben, dargestellt. Dabei wird auf die spannende Diskussion des Begründers der Haskala-Ideologie Moses Mendelsohn mit dem Schriftsteller und Philosophen Gotthold Ephraim Lessing und dessen Buch „Nathan der Weise“ eingegangen. Ein signifikanter Fall im Kontext dieses Themas ist auch der Dichter und Schriftsteller Heinrich Heine mit seinem unvollendeten Buch „Der Rabbi von Bacharach“.

Podiumsgespräch mit der Germanistin Dr. Cora Hermann (Köln).

Im anschließenden Konzert erklingt der Zyklus „Aus Jiddischer Volkspoesie“ von D. Schostakowitsch, mit Marina Russmann (Sopran), Karla Bytnarova (Mezzo-Sopran), Johann Penner (Tenor) und Roman Salyutov (Klavier).

entgeltfrei

Sonntag, 19.09.21

18.00-21.00 Uhr

Bensberg, Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15

 

Deutsche Juden im Ersten Weltkrieg

Anhand der Werke des Schriftstellers Lion Feuchtwanger, der „Feldpostbriefe jüdischer Soldaten“ und einer Auseinandersetzung mit Walther Rathenau wird über die Stellung der Juden in der deutschen Gesellschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts erzählt.

Podiumsgespräch mit Germanistin Dr. Cora Hermann und Historiker Dr. Johannes Platz

Im anschließenden Konzert erklingt die Suite für zwei Violinen, Cello und Klavier (linke Hand allein) von E.W. Korngold, mit Michael Kibardin und Egon Andre (Violinen), Lev Gordin (Cello) und Roman Salyutov (Klavier). Das Werk wurde für den österreichischen Pianisten jüdischer Herkunft Paul Wittgenstein, der seinen rechten Arm im Ersten Weltkrieg verloren hat. geschrieben.

entgeltfrei

Sonntag, 10.10.21

18.00-21.00 Uhr

Bensberg, Rathaus, Ratssaal

Wilhelm-Wagener-Platz

 

 

Jüdische Legendenwelt – Die Legende vom Prager Golem

Theatervorstellung des Puppenpavillons Bensberg von Gerd-Josef Pohl

Der Bergisch Gladbacher Künstler und Puppenspieler Gerd-Josef Pohl wird eine der bekanntesten und beeindruckendsten Geschichten der jüdischen Folklore inszenieren – „Die Legende vom Prager Golem“. Die Veranstaltung ist in erster Linie für Kinder und Jugendliche gedacht, wobei sich von der Vielschichtigkeit der Legende und deren Umsetzung durch den Künstler auch Erwachsene angesprochen fühlen können.

entgeltfrei

Sonntag, 24.10.21

18.00-20.00 Uhr

Bensberg, Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15

 

 

 

 

„Israel, um Himmels Willen Israel“ (R. Giordano)

Im Fokus der letzten Podiumsdiskussion der Reihe steht die Vielfalt der deutsch-israelischen Beziehungen heute – wissenschaftlich, industriell und kulturell. Es wird über den Austausch in diesen Bereichen gesprochen, dessen Resultate sowohl für die Gegenwart als auch für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung sind.

Podiumsgespräch mit den Historikern Dr. Oren Osterer (München) und Marc Schwietring (Frei Universität Berlin).

Im anschließenden Konzert erklingen ausgewählte Werke von Ernest Bloch aus seinem „Jüdischen Zyklus“, mit Michael Kibardin (Violine), Anton Hubert (Bratsche), Lev Gordin (Cello) und Roman Salyutov (Klavier)

entgeltfrei

Sonntag, 31.10.21

18.00-21.00 Uhr

Bensberg, Rathaus, Ratssaal

Wilhelm-Wagener-Platz

 

 

Erinnern durch Schaffen

Sonderausstellung von Jugendlichen zum Gedenktag an die Reichspogromnacht 1938

Schülerinnen und Schüler der Bergischen Kunstschule von Bettina Ballendat werden ihre besonderen Werke präsentieren, und zwar die handwerklich nachgeahmten Synagogen, die infolge der Pogromnacht 1938 zerstört wurden. Dazu referieren sie die Geschichte der entsprechenden jüdischen Gemeinden. Darüber hinaus wird der Experte Florian Beer von SABRA Düsseldorf (Servicestelle für Antidiskriminierung, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus) einen Fachvortrag zum Thema „Antisemitismus an Schulen“ halten.

entgeltfrei

Mittwoch, 10.11.21

19.00-21.00 Uhr

Bensberg, Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15

 

 

Jiddisches Theater „Tewje der Milchmann“ von Scholem Alejchem

Die Theatergruppe des Albertus-Magnus-Gymnasiums Bensberg unter der Leitung von Daniel Klisch präsentiert eins der berühmtesten Werke der Jiddischen Literatur – „Tewje, der Milchmann“ des Jiddischen Klassikers Scholem Alejchem. Eine Reihe der Geschichten aus dem Leben des armen Juden Tewje und seiner Familie aus einem kleinen Ort am Rande der russischen Imperie um 1900, in denen Fröhlichkeit und Humor mit bitterer Ironie und Tragik verflochten sind, lässt keinen unberührt.

entgeltfrei

Sonntag, 21.11.21

11.00-13.00 Uhr

Bensberg, Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15

 

Comments are closed.